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Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky war Gastredner beim 17. Burgdorfer Wirtschaftsforum

Gastvortrag des Zukunftsforschers Sven Gábor Jánszky
beim 17. Burgdorfer Wirtschaftsforum:
„Zukunft zu gestalten ist nichts für Bedenkenträger“

Rund 150 Gäste trafen sich auf Einladung des Vereins Stadtmarketing Burgdorf zum 17. Burgdorfer Wirtschaftsforum, das nach zweijähriger Corona-Pause wieder im StadtHaus stattfand. Zum Auftakt blickte der Stadtmarketing-Vorsitzende Markus Wzietek auf die geplanten Aktivitäten der kommenden Monate voraus. Im Juli und August läuft ein Stempel-Gewinnspiel, das zur Belebung der Innenstadt beitragen soll. Am 10. September startet nach einem umfangreichen Vorprogramm die Burgdorfer Lichterparade von der Hochbrücke in die Marktstraße und zurück und steuert am späten Abend auf ihren Höhepunkt zu: eine Feuer- und Lasershow auf der Hochbrücke. Angelaufen sind die Vorbereitungen für das Gutscheinbuch Burgdorf Bonus 2022/23. Fest im Terminkalender steht bereits der 4. Burgdorf-Ball am 12. November, für den demnächst der Vorverkauf beginnt.

Forschung und Technik beeinflussen die Zukunft

Gastredner des Abends war der Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky. Er ist seit 21 Jahren Geschäftsführer des Trendforschungsinstituts „2b AHEAD ThinkTank“, das sich bis heute zum größten seiner Art in Europa entwickelt hat. „Wo kommt Zukunft überhaupt her und wie kann sie seriös prognostiziert werden?“, war die Frage, die Jánsky vor seiner Zeitreise in das Jahr 2030 in den Raum stellte. Er stellte klar, dass Zukunftsforscher keine Utopisten, Wahrsager oder Visionäre sind, sondern mit fundierten Analysen die Wahrscheinlichkeit langfristiger Entwicklungen vorausberechnen. Um dies zu erreichen, müsste das Tätigkeitsspektrum der weltweit wichtigsten trendsetzenden und innovativsten Forscher und Technologie-Unternehmen einbezogen und verglichen werden. Daraus können die realistisch erwartbaren Fortschritte für das gesamte Lebensumfeld der Menschheit abgeleitet werden.

3D-Drucker als Nahrungsquelle

Jánszky verwies dabei auf das Gesundheitssystem, das in den nächsten Jahren von intelligenten Computersystemen profitiert, die die Krankheiten einzelner Menschen vorhersagen und erkennen können, während darauf aufbauend 3D-Drucker passend abgestimmte Nahrung herstellen. Im Hinblick auf Wirtschaftsstrategien der Zukunft erläuterte er, dass für diese die permanente Nutzung von umfassenden Datensätzen einen immer größeren Stellenwert einnimmt, um die Folgen von geschäftlichen Entscheidungen und das Verhalten von Geschäftspartnern belastbar vorhersagen zu können. In wenigen Jahren werden laut Jánszky auf Handys installierte künstliche-intelligente Assistenzsysteme —sogenannte Service Bots — zu den unverzichtbaren Alltagsbegleitern gehören, die den Menschen viele Kommunikationsleistungen abnehmen und eine menschliche Stimme täuschend ähnlich imitieren können. Bis 2030 soll es ebenso möglich sein, vom Urbild kaum unterscheidbare Hologramme von Menschen zu erzeugen und an jedem beliebigen Ort einzublenden.

Mehr Vertrauen in die Zukunft

Zum Abschluss seines Vortrags erinnerte Sven Gábor Jánszky daran, dass die Menschen mehr Vertrauen in die Zukunft haben und deren Möglichkeiten aktiv gestalten sollten, anstatt in irrationalen Zukunftsängsten zu verharren und nach Möglichkeit alles beim Alten belassen zu wollen. Allein die Verantwortung für die eigenen Kinder gebiete es, nicht zum permanenten Bedenkenträger zu degenerieren und seinen Beitrag dafür zu leisten, dass die Zukunft eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung einnimmt. Das Publikum dankte Jánsky mit lang anhaltendem Applaus und nutzte die Gelegenheit, mit konstruktiven Fragen an den Gastredner die Erkenntnisse des Abends zu vertiefen. Sponsoren des Wirtschaftsforums waren die Stadtsparkasse Burgdorf und die Stadtwerke Burgdorf GmbH.

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